aus einer Rezension von Paul
Lindenallee 5a
17440 Klotzow
Das heutige pergo wurde in den 50er Jahren als 40 Meter langes Stallgebäude errichtet und einige Jahrzehnte als solches genutzt. Das zweistöckige Gebäude mutet durch seine ungewöhnliche Länge und das tief gezogene Dach wie ein Wikingerlanghaus an.
Heute ist daraus ein stiller Ort geworden – fern von Straße und Lärm, mitten im weiten Achterland. Wer hier ankommt, bemerkt rasch, daß die Zeit langsamer geht.
Nach zwei Jahren der intensiven Planung wurde es 2005 und 2006 mit viel Liebe zum Detail zum Ferienhaus umgebaut. Einen großen Gewinn an Wohnqualität erreichten wir durch das Einbauen ökologischer Materialien. Vier Maisonette-Wohnungen und zwei Säle geben nun Seminaren jeder Art und vor allem der Erholung Raum.
Vollkommen wird das außergewöhnlich durchdachte Innere des Hauses durch das wildschöne, weitflächige Umfeld. Majestätisch thront das pergo auf 5000 m² Grund, über dem grünen Teich eines kleinen, unberührten Dorfes im windig stillen Land vor der Ostseeinsel Usedom.




Im Sommer steht das Gras hoch, die Wiesen blühen und die Abende ziehen sich lang. Dann zeigt das pergo sein leichtes Gesicht: ein Platz im hohen Gras unter den alten Bäumen, ein sonniger Weg hinaus ins Achterland, der weite Blick über die Felder bis zum Peenestrom. Wer mag, sitzt bis in die Dämmerung draußen – und hört nichts als Wind und Vögel.


Der Winter macht es hier still. Wenn Raureif auf den Wiesen liegt und Schnee die Wege glättet, wird das pergo zu einem besonders geschützten Ort. Gerade dann tut Fasten gut: kurze, klare Tage, warme Brühen – und die Faß-Sauna, die im Schnee dampft. Viele kommen in der kühleren Jahreszeit, da die innere Ruhe und die äußere Stille hier am tiefsten sind.